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Pampasgras

Stauden und Blumen Stauden und Blumen
Cortaderia selloana, Silber-Pampasgras. |


Seite 1: Vorkommen Pflege Winterschutz

Pampasgras, auch bekannt als amerikanisches Pampasgras, kommt ursprünglich aus Südamerika, wo sie in der Pampa-Ebene zwischen Brasilien, Uruguay, Chile bis Argentinien vorkommt. Sie gehört zur Familie der Süßgräser, in der Gattung Papasgräser, und die weiterverbreiteste Art nennt sich "amerikanisches Pampasgras", auch bekannt als Silber Pampasgras.


Allgemeines zu Pampasgras

Ihr natürliches Vorkommen ist die Pampa (Pampas), wo starke Sandböden vorherrschen. Die Pampa ist eine öde Grassteppe. Seit etwa 100 Jahren wird Pampas als Zierpflanze und Schnittblume genutzt. Ihre auffälligen weißen Blüten werden für Trockensträucher genutzt. Mittlerweile gibt es verschiedene Sorten die auch rosa Blüten. Verschiedene Sorten die in Gärten gepflanzt werden, sind folgende:

  • Andes Silver, Andensilber
  • Pumila
  • Patagonia
  • Sunningdale Silver

Papasgras ist einer hostartig und dicht wachsende, mehrjährige Staude, die 1- 3 m hoch wachsen kann. Sie bildet lange, schmale, dicht stehende grüne-blaugrüne Blätter, an denen man sich sehr leicht verletzen kann, da sie sehr dünn und hart sind.
Im späten Sommer, ungefähr zwischen August und November, beginnt sie mit ihren auffälligen Blüten zu blühen. Dabei bildet sie ziemlich hohe Blütenstände, die je nach Sorte weiß oder rosa gefärbt sind. Diese Blütenstände stehen auffällig bis 1 m über den normalen Blättern.

Pflege und Winterschutz

Da die Heimat des Pampasgrasses eine sehr trockene, sandige Graseben ist sollte der Boden möglichst durchlässig sein. In ihrer Heimat steht sie in voller Sonne, daher sollte Ihr Standort auch hier möglichst sonnig sein. Im Winter sollte die Pflanze gut gegen Frost geschützt werden, da sie bedingt Frost hart ist. Besonders die Nässe im Winter verträgt sie nicht gut. Durch das zusammen binden der Blätter kann man im Winter den Kern der Staude relativ trocken halten, da der Niederschlag an den Blättern entlangläuft.
Damit der Wurzelballen den kalten Winter überlebt, sollte man ihn mit einer dicken Laubschicht oder Tannenreisig schützen. Im Herbst sollte man auf keinen Fall die Pflanze zurückgeschneiden , da das Wasser,mitunter auch der viel zu feuchte Winter hier, die Halme anfeuchten und es sich schnell Schimmel an der Pflanze ausbreitet.
Im Frühling, wenn das Wetter wieder wärmer wird, kann man das alte Gras bis auf etwa eine Handbreite zurückschneiden. Alte und abgestorbe Blätter kann man ruhig entfernen, damit für den Neuaustrieb Platz geschaffen wird. In sehr ungünstigen Gegenden wo der Winter doch sehr extrem wird, kann man die Staude stärker schützen, mit Stroh zum Beispiel oder Rosenvlies.

Da das Pampasgrasses aus einer trockenen Gegend kommt, mag sie keine durchgehende Nässe. In ihrer Heimat regnet es viel seltener als hier und das Wasser kann viel schneller ablaufen. Sollte man das Pampasgrass im Kübel halten, sollte der Boden reichlich mit Sand gemischt sein, damit das Giesswasser schnell ablaufen kann und es nicht zu Staunässe kommt. Durch die sehr feuchten Winter in Mitteleuropa steht das Pampasgrasses eigentlich viel zu lange viel zu feucht, was Probleme verursacht. Durch diese feuchten Winter kann es passieren, dass Schimmelpilze sich auf der Staude breitmachen, welches die Pflanze noch zusätzlich schwächen. Die Staude sollte möglichst trocken überwintert werden.

 


  
Pampasgras
Silber-Pampasgras Cortaderia selloana
Pampasgras Cortaderia selloana

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